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Als dritte Partei intervenieren - wie und mit welchem Ziel?
Verfahren der Konfliktbearbeitung auf unterer und mittlerer Gesellschaftsebene
Mo. 24. August 2009, 9.00 Uhr bis Mi. 26. August 2009, 18.00 Uhr
Die Intervention von Dritter Seite ist eine der verbreitetesten Antworten, um Konflikte beizulegen. Drittpartei-Intervention umfasst dabei eine Vielfalt an Formen und Funktionen. Insbesondere für Fachkräfte, die in andere Länder ausreisen hat diese Form der Konflikttransformation eine besondere Bedeutung. Denn allein ihr Engagement an sich ist bereits eine Form der Drittpartei-Intervention. Es stellen sich – mehr noch als sonst – Fragen zu Legitimität, Rolle und Akzeptanz. Deswegen ist es nicht nur wichtig, sich methodische Kompetenzen zu erwerben, sondern ebenso ein umfassendes Bewusstsein zu diesen Fragen zu entwickeln.
Auf der Basis des Modells von Diana Francis behandelt das Training,
wann eine Drittpartei-Intervention angebracht ist und wie sie in der
Praxis aussehen könnte. Neben der Vorstellung einiger
Interventionsmethoden liegt der Schwerpunkt vor allem auf der
Mediation. Anhand des Harvard Negotiation Konzepts wird diese
eingeführt und mit einem Rollenspiel aus der Praxis geübt. Wichtige
Punkte sind Fragen zur Allparteilichkeit, dem Aufbau von Vertrauen und
der Gestaltung von langfristigen Veränderungsprozessen wie auch
kulturelle Unterschiede.
Inhalte
- Rollenverständnis und Allparteilichkeit
- Verschiedene Methoden der Dritt-Partei-Intervention mit Schwerpunkt auf Verhandlung und Mediation
- Vertrauensbildung, Gestaltung von Veränderungsprozessen
- Beispiele praktischer Umsetzung und deren Möglichkeiten und Grenzen
- Einüben von Handlungsweisen im Umgang mit Konfliktparteien
- Kulturelle Anpassung und Unterschiede, Beispiele lokaler Techniken
Lernziele
- Sie sind sich der Frage nach der Legitimität und Akzeptanz einer Dritt-Partei- Intervention bewusst.
- Sie kennen verschiedene Methoden von Dritt-Partei-Intervention und deren Einsatz.
- Sie verfügen über ein flexibles situations- und kontextorientiertes Verhalten auch in anderen kulturellen Kontexten.
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Sprachliche Anforderungen
Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.
Zielgruppe
Fachkräfte mit mindestens einjähriger Projekterfahrung im Ausland
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
€ 405.00
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
€ 50.00
WICHTIGE HINWEISE
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt. Bei einer Anmeldung später als zwei Wochen vor dem Beginn der Veranstaltung können wir keine Übernachtung mehr für Sie organisieren.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können. Dies ist wichtig, da wir alle Anmeldungen, für die wir die Teilnahmegebühr nicht spätestens zehn Tage vor dem Training erhalten haben, stornieren müssen.
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.