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Ziviler Friedensdienst – Ein Konzept gewaltfreier Krisenintervention

Politischer Rahmen, Handlungsfelder und Projektpraxis

Do. 29. Juli 2010, 9.00 Uhr bis Fr. 30. Juli 2010, 17.30 Uhr

Als eine Form der zivilen Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit entwickelte sich in Deutschland der sogenannte „Zivile Friedensdienst“ (ZFD). Ende der 1990er Jahre gelang es, für diese insbesondere auf der Graswurzelebene ansetzende Methode der zivilen und gewaltfreien Intervention in Konflikten eine staatliche Förderung sicher zu stellen. Das Konzept des ZFD umfasst auch eine Bemühung, Friedensarbeit zu professionalisieren. Zu diesem Zweck finden Qualifizierungen zu Friedensfachkräften statt. Mittlerweile kann der Zivile Friedensdienst auf eine über 10-jährige Entwicklung zurückblicken.

Das Training zeigt die Entwicklung und Historie des ZFD sowie dessen praktische Umsetzung auf. Neben den Erfahrungen und Verbesserungen geht es auch um Spannungsfelder wie z. B. die staatlich-nichtstaatliche und die zivil-militärische Zusammenarbeit. Weiterhin wird der deutsche Ansatz des ZFD in einen globalen Kontext gesetzt.


Inhalte

  • Entwicklung, Stand und Perspektiven
  • Konzept des ZFD (Idee, Standards, Ansatz), seine entwicklungspolitische Einordnung und Abgrenzung zur Entwicklungszusammenarbeit
  • (Europäische) Einordnung des Zivilen Friedensdienstes (z.B. EN.CPS)
  • Methoden und Instrumente des ZFD, praktische Umsetzung
  • Handlungsfelder des ZFD mit Praxisbeispielen
  • Herausforderungen/Problematiken des ZFD (u.a. zivil-militärische Kooperation, staatliche-nichtstaatliche Zusammenarbeit, Genderfragen)

Lernziele

  1. Sie haben einen allgemeinen Überblick und kennen den aktuellen Diskurs.
  2. Sie können ZFD gegen andere Ansätze, z.B. Entwicklungszusammenarbeit, abgrenzen.
  3. Sie haben zentrale Aspekte für die Umsetzung des ZFD-Ansatzes in der Praxis erarbeitet.

Trainer/-in

Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist

Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist

Ort

Sprachliche Anforderungen

Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.

Zielgruppe

Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.

Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.

Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)

Preis:

€ 270.00  
 

Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):

 

55,00 €


WICHTIGE HINWEISE

Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem acht Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.

Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.

Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können. 

Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:

  • ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
  • ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten

Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.

 

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