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Dialogprozesse initiieren und fördern
Akteure, Rollen, Methoden, Wirkung und Kritik dieser Intervention
Mo. 6. September 2010, 9.00 Uhr bis Di. 7. September 2010, 18.00 Uhr
Dialoginitiativen bildeten über viele Jahre auf allen Kontinenten den Kern formeller und informeller Friedensprozesse. Von der Graswurzelebene bis zu den politischen und militärischen Führungsebenen wurden “Dialoge” als Mittel genutzt, um Kontrakt zwischen Akteuren herzustellen, gegenseitige Verständigung und Vertrauensbildung zu ermöglichen und um realisierbare Methoden zu finden, den Bedürfnissen und Interessen aller Konfliktparteien gerecht zu werden.
Dennoch haben Dialoginitiativen und -projekte sehr unterschiedliche Erfolgsbilanzen und auch die Fachleute und Gemeinschaften stellen deren Wert und Einfluss auf die Konflikttransformation sowie deren Hervorbringen eines nachhaltig andauernden Friedens in Frage.
Die Art und Weise wie Dialogprozesse impliziert, Akteure involviert, Methoden und Ansätze genutzt werden, etc. sind Schlüsselelemente im Hinblick auf die Erfahrung, das Ergebnis und den Einfluss von Dialogen auf die Schaffung von Frieden.
Inhalte
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Begriffserläuterung: Dialog in Abgrenzung zu Mediation und Verhandlung
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Förderung und Unterstützung: z.B. grenzübergreifende Dialoge, multi-ethnische Dialoge sowie Dialoge innerhalb einer Gruppe
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Probleme von Minderheiten und isolierten Gruppen
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Macht und Führungspositionen in Gruppen und entsprechendes Handeln
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Kultur-, nations-, gesellschafts-, Gender-spezifische Aspekte in Dialogprozesse (z.B. Muster, Privilegien, Hierarchien, Autoritäten) und der Umgang mit diesen
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Beispiele für mögliche Implementierung
Lernziele
- Sie verstehen die Ziele und den Kontext von Dialogprozessen
- Sie erhalten ein Verständnis von transformativen Aspekten von Dialogprozessen.
- Sie können ausgewählte Maßnahmen anwenden, um Dialogprozesse zu initiieren, zu unterstützen und zu stärken.
- Sie sind vertraut mit den Grundlagen der Förderung eines reflektiven tiefgehenden Dialogs zwischen Konfliktparteien
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Sprachliche Anforderungen
Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.
Zielgruppe
Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.
Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
270,00 €
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
55,00 €
WICHTIGE HINWEISE
Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem acht Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.
Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.
Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:
- ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
- ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.