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Gender in Konflikt und Konflikttransformation
Genderspezifische Dimensionen, Auswirkungen und Herausforderungen
Mi. 8. September 2010, 9.00 Uhr bis Do. 9. September 2010, 18.00 Uhr
Die wissenschaftliche Forschung und der politische Diskurs der vergangenen 10 Jahre verdeutlichen, wie stark gewaltsame Konflikte und ihre Transformation auf dem spezifischen Rollenverständnis von Frauen und Männern basieren und davon beeinflusst werden. Gleiches gilt für stereotype Vorstellungen und Machtverhältnisse hinsichtlich der Geschlechter.
Wer die gender-spezifischen Dimensionen von Konflikten
außer Acht lässt, läuft Gefahr, Konfliktanalysen und
Transformationsmethoden zu verzerren. Es entsteht ein einseitiges Bild,
das insgesamt irreführend und sogar falsch ist.
Das Training stellt die gender-spezifischen Dimensionen von gewaltsamen
Konflikten und Konflikttransformation vor. Mit Raum für Diskussion geht
es um "best practices" sowie die wichtigsten „dos and don’ts“ im
Zusammenhang von Gender und Friedensförderung.
Inhalte
- Terminologie und wichtigste Gründe für die Relevanz von Gender
- Gender-spezifische Dimensionen gewaltsamer Konflikte und Stufen (unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern, konstruktive Männlichkeit und Weiblichkeit und ihr Einfluss auf die Dynamiken von gewaltsamen Konflikten, soziale und politische Machthierarchien in Institutionen von Krieg und Friedensarbeit)
- Gender-spezifische Herausforderungen für Konflikttransformation für verschiedene Akteure und Strategien des Umgangs damit
- "Best practices": Dos and Don'ts zum Thema Gender und Friedensarbeit
Lernziele
- Sie kennen die wichtigste Terminologie und die Hauptgründe warum Gender im Kontext von gewaltsamen Konflikten und Konflikttransformation eine Rolle spielt.
- Sie sind sich bewusst und sensibilisiert für die gender-spezifische Dimension von gewaltsamen Konflikten sowie Herausforderungen für die Konflikttransformation.
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Sprachliche Anforderungen
Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.
Zielgruppe
Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.
Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
270,00 €
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
55,00 €
WICHTIGE HINWEISE
Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem acht Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.
Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.
Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:
- ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
- ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.