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Konflikte und natürliche Ressourcen
Die Rolle natürlicher Ressourcen in Konfliktsituationen: Potentiale, Herausforderungen und Grenzen
Do. 16. September 2010, 9.00 Uhr bis Fr. 17. September 2010, 17.30 Uhr
Der Zugang zu und die Nutzung natürlicher Ressourcen spielen eine wichtige Rolle in vielen Konflikten. Auf lokaler Ebene treten häufig Spannungen um den Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen wie Land und Wasser auf, die in Verbindung mit anderen Faktoren zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Wertvolle natürliche Ressourcen wie Diamanten, Öl, Holz oder Drogen stellen in vielen Ländern eine wichtige Finanzierungsquelle von Gewaltakteuren dar. Der Klimawandel und die damit verbundene Veränderung natürlicher Lebensräume werden bestehende Konfliktpotentiale noch weiter verstärken.
Das Training gibt einen allgemeinen Überblick zum Thema natürliche Ressourcen und Konflikt. V.a. mit Blick auf Projektarbeit auf der unteren und mittleren gesellschaftlichen Ebene werden Ansatzpunkte der Friedensarbeit aufgezeigt.
Inhalte
- Blitzlicht globale Perspektive: Klimawandel und bewaffnete Konflikte
- Blitzlicht regionale Perspektive: Natürliche Ressourcen als Gegenstand und Finanzierungsquelle von Gewaltkonflikten (Gewaltmärkte)
- Lokale Perspektive: Konflikte um Land und Wasser, Naturschutz als Konfliktpotential
- Besonderheiten von Verhandlungs- und Mediationstechniken im Kontext von lokalen Ressourcenkonflikten
- Nachhaltige Lösungen schaffen: Community-based Resource Management als Instrument der Konfliktbearbeitung
- Projektbeispiele
Lernziele
- Sie verstehen die Rolle natürlicher Ressourcen wie Wasser, Land und Bodenschätze als Konfliktgegenstand und Finanzierungsquelle bewaffneter Akteure.
- Sie kennen Ansätze der konstruktiven Bearbeitung von Ressourcenkonflikten und können diese in der Projektarbeit umsetzen.
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Sprachliche Anforderungen
Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.
Zielgruppe
Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.
Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
270,00 €
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
55,00 €
WICHTIGE HINWEISE
Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem acht Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.
Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.
Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:
- ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
- ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.