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Zivile Konfliktbearbeitung – Anspruch und Wirklichkeit
Artikel von Dr. Andreas Heinemann-Grüder
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Einführung in die Methoden der Zivilen Konfliktbearbeitung: „Mediation im interkulturellen Kontext“
Ein Seminar des Instituts Frieden und Demokratie der Fern-Universität Hagen und der Akademie für Konflikttransformation
Fr. 7. November 2008, 18.00 Uhr bis So. 9. November 2008, 13.00 Uhr
Die Teilnehmenden erhalten in diesem Workshop Einblick in Theorie und Praxis der Mediation im interkulturellen Kontext, einer wichtigen Methode der Zivilen Konfliktbearbeitung.
Dabei geht es um Konflikte und deren Lösung zwischen Angehörigen aus Gruppen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund, womit nicht nur ethnische und religiöse, sondern z.B. auch kultur- und identitätsbezogene Unterschiede zwischen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gruppen gemeint sind.
Anhand zahlreicher Beispiele aus deutschen und internationalen Kontexten wird notwendiges Wissen zur Mediation im interkulturellen Kontext vermittelt und mit Erfahrungen aus eignen Arbeitskontexten verglichen, reflektiert und angewendet.
Die Mediation im interkulturellen Kontext ist eine Weiterentwicklung der traditionellen Mediation unter besonderer Berücksichtigung der kulturellen Rahmenbedingungen, die sich sowohl auf die spezifischen Bedingungen der Zielgruppe der Medianten, die kulturellen Hintergründe und die Vorbereitung der Mediatoren als auch auf den Prozess der Mediation selbst beziehen.
Inhalte
Nach Klärung und Kenntnisnahme dieser besonderen Bedingungen geht es in dem Präsenzseminar vor allem um Anwendung und praktische Übungen des bisher Gelernten. In Rollenspielen anhand realer Beispiele – wenn gewünscht auch solche, die die Teilnehmenden selbst einbringen – werden Fälle bearbeitet und Mediationsverfahren durchgeführt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Workshops ist die Vertiefung der kommunikativen Kompetenz der Teilnehmenden. Kommunikation findet nicht nur im Sprachverhalten, sondern auch durch Körpersprache, Mimik und Gestik statt. Auch in diesem Bereich Bewusstsein zu schaffen und die Kompetenzen zu erweitern, ist ein wichtiger Baustein gelingender Mediation.
Lernziele
- Aufbauend auf Grundkenntnissen von Mediation, die Mediation im interkulturellen Kontext kennenlernen und anwenden.
- Kennenlernen der Methoden und Besonderheiten, Grenzen und Chancen von Mediation im interkulturellen Kontext.
- Einordung der Mediation in die verschiedenen Kontexte der zivilen Konfliktbearbeitung
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Zielgruppe
Das Training richtet sich an Personen die bereits über Grundkenntnisse in der Mediation verfügen und sich speziell für die Mediation im interkulturellen Kontext interessieren. Für Personen, die bisher noch keine Grundkenntnisse der Mediation besitzen, soll folgende Einführung in die Mediation auf der Internetseite des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. als Grundlage dienen. Das Training baut auf diesen Kenntnissen auf.
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
€ 170.00
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
€ 55.00
WICHTIGE HINWEISE
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt. Bei einer Anmeldung später als zwei Wochen vor dem Beginn der Veranstaltung können wir keine Übernachtung mehr für Sie organisieren.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können. Dies ist wichtig, da wir alle Anmeldungen, für die wir die Teilnahmegebühr nicht spätestens zehn Tage vor dem Training erhalten haben, stornieren müssen.
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.