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Tagung "Wut zur Versöhnung" vom 07.- 08.10. in Bonn

Systemische und therapeutische Methoden in der praktischen Konfliktbearbeitung

7. -8. Oktober 2011 - Friedensethik

Wut zur Versöhnung

Systemische und therapeutische Methoden in der praktischen Konfliktbearbeitung

In Kooperation mit der Akademie für Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst
und
Ziviler Friedensdienst, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bonn 

Die Bundesregierung hat durch die Annahme des
Aktionsplans Zivile Krisenprävention im Jahre 2004 der gewaltfreien
Bearbeitung von politischen Konflikten grundsätzlich den Vorzug vor dem
Einsatz militärischer Mittel gegeben. Auch wenn die Umsetzung an
politische Grenzen stößt, so ist durch den praktischen Einsatz
sogenannter Friedensfachkräfte in Krisengebieten ein der klassischen
Entwicklungshilfe gleichgestelltes Arbeitsfeld der Friedensarbeit
entstanden, das auch international auf Zustimmung stößt. Die Einsätze
der Friedensfachkräfte gestalten sich vielfältig und sie bedürfen
besonderer Qualifikationen, die Einfühlungsvermögen und
Landeskenntnisse, aber auch therapeutische und mediative Kenntnisse mit
einschließen.  Die Tagung möchte der Frage nachgehen, inwieweit
therapeutische und besonders systemisch-integrative Verfahren bei der
Bearbeitung von politischen Großgruppenkonflikten hilfreich und
unterstützend sind. Dabei bezieht sie sich auf in den vergangenen Jahren
gesammelte erste Erfahrungen in verschiedenen Krisengebieten. Diese
Pilotprojekte bezogen sowohl soziale, kulturelle als auch psychologische
und spirituelle Aspekte mit ein und machen zumindest deutlich, dass
Versöhnung möglich ist. Ob und wie diese Erfahrungen in der weiteren
praktischen Konfliktbearbeitung von Nutzen sein können und welche
Grenzen ihnen gesetzt sind, soll auf der Tagung geklärt werden.  

 

Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist unter diesem Link möglich. Dort finden Sie außerdem das ausführliche Tagungsprogramm.