Friedens- und Konfliktberater/-in – was ist das?

Berufliche Perspektive

Überall wo gewaltsame Konflikte auftreten, kann geschultes Personal einen Beitrag dazu leisten, wieder ein gewaltfreies Miteinander zu ermöglichen. Speziell dafür ausgebildete Friedens- und Konfliktberater/-innen fördern Dialogbereitschaft, gestalten Veränderungsprozesse oder schaffen Orte der Begegnung.

Je nach persönlichem Profil können Friedens- und Konfliktberater/-innen Projekte selbstständig leiten und weiterentwickeln, eine projektübergreifende, koordinierende Funktion haben oder direkt an der Umsetzung von Projektaktivitäten arbeiten. Die Tätigkeitsfelder sind sehr vielfältig und werden mit Hilfe professioneller Methoden an die lokalen Konfliktsituationen angepasst. So erhält jedes Projekt einen eigenen Zuschnitt, mit dem Ziel die bestmögliche Wirkung zu erreichen.

Qualifizierung

In unseren Kursen und Seminaren werden praktische Fähigkeiten und theoretische Kenntnisse für Zivile Konfliktbearbeitung im In- und Ausland vermittelt. Die Teilnehmenden erwerben fachliche, projektbezogene und soziale Kompetenzen, die für den Einsatz in einem Projekt der Zivilen Konfliktbearbeitung, der konfliktsensiblen Entwicklungszusammenarbeit oder der humanitären Hilfe notwendig sind.

Zertifikat

Erfolgreiche Absolvent/-innen unserer Kurse erhalten das Zertifikat „Friedens- und Konfliktberater/-in“ als Qualifizierungsnachweis. Damit bescheinigen wir ihnen Kompetenzen für die Projektarbeit in Konfliktkontexten und die aktive und zielgerichtete Gestaltung von Friedensprozessen.